Fässerschieben

Fässerschieben ist wohl eines derjenigen Spiele, denen man recht früh in seinem Spielerleben über den Weg läuft. Anzutreffen ist das Spiel im Keller der Brauerei Dhungars, wo es der Bierbrauer irgendwie nicht hinbekommen will, seine Fässer mal ordentlich zu sortieren, und so obliegt es dem Spieler, Ordnung in das Chaos zu bekommen.
 
Insgesamt gibt es 80 Level, die man frei auswählen kann. Der Schwierigkeitsgrad hat nicht unbedingt etwas mit der Zahl zu tun, sehr wohl aber mit den EP, die man für den jeweiligen Level bekommt. Die einfachen Level lassen sich daran ausmachen, dass die Bestenliste recht gross ist. Es gibt auch Level, die in der Geschichte Avalons(!) nur eine oder zwei Personen jemals geschafft hat. Zugegeben, das kann auch damit zusammenhängen, dass sich nur wenige der Herausforderung stellen, alle Level zu schaffen, und eben nur das nötigste machen.

Interessant ist natürlich auch die ein oder andere illustre Bestenliste, auf denen man Spieler lesen kann, die seit mehreren Jahren nicht mehr eingeloggt waren - gleichzeitig also auch (zumindest für mich) eine kleine Nostalgiefahrt ;-)

Man sieht also, sich in Avalon für eine sehr lange Zeit zu verewigen kann fast nicht einfacher sein, als einen sehr komplizierten Level beim Fässerschieben zu schaffen!

Mit dem Ruderboot unterwegs...

Auf Solgard gibt es in der Nähe des Hafens ein Haus, bewohnt von der Frau eines Fischers (von ihrem Ehemann ist weit und breit nix zu sehen). Dieses Haus besitzt auch einen Bootsanleger, an dem man sich ein kleines Ruderboot  "ausborgen" kann, um das Meer rund um Solgard zu erkunden. Recht gefahrlos kann man so neben dem Erzfeind eines jeden Elfen, dem Hai, herumschippern, ohne sein Leben in Gefahr bringen zu müssen.

Zudem stehen mit diesem Ruderboot romantischen Ausflügen in sternenklaren Nächten nichts mehr im Wege ;-) 

P.S.: Eigentlich sollte man damit auch nach Nereid rudern können, aber die Adligen halten uns Spieler wohl für zu doof, um den Weg zu finden. Trotz Sextant.

Der Weg zur Gilde der Hyraskrieger

Häufig bekomme ich die Frage gestellt, wo denn nun genau die Gilde der Hyraskrieger sei. Leider gibt es darauf nur eine langwierige Antwort, da der Ort recht gut versteckt liegt. Für all jene, die noch danach suchen, möchte ich versuchen, hier einen kleinen Wegweiser zu basteln, damit sich jeder (Wagemutige) diese nette Gilde anschauen kann.

Zuerst müsst ihr den Weg in die Totenebene finden, die sich etwas nordwestlich von der Yoldatfeste erstreckt (für alle Bootsfahrer: die zweite Anlegestelle von unten). Dort findet man am Weg einen seltsamen Kasten, dessen Seil man sich prompt um das Bein wickelt und in die Tiefen der Totenebene springt. Ist man unten angekommen, sollte man sich schleunigst auf den Weg begeben, um nicht gleich zu Beginn von Monstern begrüßt zu werden. Am Weg selbst ist man "relativ" sicher.

Nun wandelt man den Weg entlang, vorbei an der Kneipe und einigen Flecken Blutmoor, bis man an einer Ausbuchtung des Pfades ankommt, die sich über zwei Felder erstreckt (für alle jene, die keine Karte lesen können: Wenn der Weg nach einigen Feldern Richtung Süden plötzlich nach Südosten ausbricht):
Der Weg zur Hyraskriegergilde, Bild1
 
Dort begibt man sich aufs erste Feld der Ausbuchtung und rennt anschließend so schnell wie möglich nach Osten, ohne sich die Beine zu brechen. Wirds kurzzeitig dunkel, einfach weiterlaufen, ggf. eine Lichtquelle mitnehmen oder erschaffen. Gehts nicht mehr weiter, muss man wohl klettern und sich so seinen Weg zum "x" auf der Karte bahnen. Dort angekommen die Hütte betreten und schon habt ihr das kleine Gildenhauptquartier der Hyraskrieger erreicht!

P.S.: Solltet ihr von einem Schatten verfolgt werden, verbirgt sich dahinter höchstwahrscheinlich ein Schattenzombie. Dann solltet ihr noch schneller laufen, da sich der Zombie vor den Quartieren der Gilde fürchtet.

Mächtiger Fels im See

Wer schonmal auf Holbytla war, hat sich sicher schonmal gefragt, wie man auf den Felsen in der Mitte des Bärensees kommt. Sämtliche Kletterversuche scheitern, ohne auch nur einen einzigen sinnvollen Hinweis zu liefern. Erst wenn man sich die Bäume rund um den See anschaut, erkennt man, dass die Reise auf den Felsen viel mit Tarzan gemein hat... ;-)
Dort angekommen findet man - abhängig von der Tageszeit - einen Einsiedler vor, der schlecht auf Orks zu sprechen ist. Dabei ist es ganz unterhaltsam, ihm bei seinen Tagesaktivitäten zuzuschauen und auf dem Felsen findet man zuweilen auch einige praktische Utensilien. Es lohnt sich also doch, desöfteren nach Holbytla zu schauen ;-)

Noch so ein Geschichtenerzähler

Kurz nachdem Walhalla seine Pforten für Sterbliche öffnete, ließ sich ein alter Mann namens Jarilon in einer Hütte nieder, die sich in der Nähe des - noch immer nicht geöffneten - Parks befindet. Diese einfache Hütte am Wegesrand beherbergt den alten Mann und einige, wenige Habseligkeiten.
Viel interessanter ist aber jedoch, wovon Jarilon so erzählt: Er scheint einer der wenigen NPCs zu sein, die sich mit der langen Geschichte Avalons auskennen und zum Beispiel auch über die Entwicklung der heute bekannten Rassen - ohne die Hobbits, woran man merkt, wie lange der NPC schon unter uns weilt -  berichten kann. Wer also mehr über Avalon wissen und auch einige Details erfahren möchte, der sollte sich ein wenig Zeit für ein Plauderstündchen mit diesem alten Mann nehmen.

Wächter im Orkjägerlager

Sicher ist jeder von euch mindestens einmal über das Orkjägerlager im Nordosten Nereids gestolpert, schließlich ist es (theoretisch) alles, was zwischen uns und den orkischen Heerscharen steht (obwohl ein brennendes Alotria ganz Nereid vorwarnen würde...). Bewacht wird das kleine Lager von zwei Menschen namens Istdil und Jeggred, die nur zwei Tätigkeiten kennen: Sich in der Kneipe 'Zum Orkentod' bewusstlos saufen, oder am Tor stehen und tratschen (gelegentlich werden auch Orks verscheucht, aber das passiert meist nur dann, wenn ein Spieler wild fuchtelnd und von einer Meute Orks verfolgt in das Lager rennt).

Die beiden haben einige recht lustige Geschichten zu erzählen, etwa jene von Cane und Letharion, die sich mit zwei Magnetrüstungen  beharkten, bis einer weinte... aber lauscht selbst den Anekdoten aus einer längst vergessenen Zeit.

P.S.: Sollten die Wachen nicht gleich zum Tratschen beginnen, liegt das daran, dass sie das nicht immer tun, wenn ein Spieler den Raum betritt - daher einfach öfters raus- und reingehen, irgendwann sollten sie schon zu plappern beginnen, was anderes haben die ja sowieso nicht zu tun ;-) 

Der Tod steht Dir gut...

Jeder hat schonmal die eine oder andere Todessequenz durchlebt (und wenn man Mensch ist, verzweifelt versucht, zahlreiche Typos abzusetzen). Fischli kann die Sequenzen vermutlich schon auswendig, ändern sich doch die Sequenzen, je höher die Spielerstufe ist. Damit verbunden ist meist auch ein Statsverlu....

+++ BREAKING NEWS +++ BREAKING NEWS +++ BREAKING NEWS +++

Ab sofort gibt es keinen Statsverlust mehr. Man möge über die Beweggründe spekulieren, die genauen Auswirkungen sind auch noch nicht bekannt (steigen die Stats dann langsamer?).

Gleichzeitig ist man selbst als Statue verwundbar - betrifft zwar nicht mich, weil mein Client das noch nie konnte - wer sich bis jetzt darauf verlassen hat, wird wohl die ein oder andere böse Überraschung erleben. Zumindest wird dann klar, wer hier waghalsig spielt, das dürfte auch bei der Gruppenauswahl eine Rolle spielen ;-)

Naja, ihr könnt ja dann wohl öfters von den Todessequenzen der einzelnen Rassen berichten ;-p

Über Stock und Stein durch die UW

Am wunderschönen Quecksilbersee  in der Unterwelt logiert ein armer Hobbit-Forscher, dessen Leben daraus zu bestehen scheint, Quecksilberdämpfe (wozu der See ungefähr 300° C heiß sein müsste) einzuatmen und Eier an ahnunglose Spieler zu verteilen - an sich schon eine geistige Bruthöhle, der nur Wahnsinn entspringen kann.
Das Ei des Hr. Mondregen soll man nun so schnell wie möglich nach Dhungar schaffen - wäre das nicht schon genug Wahnsinn, so werden die Zeiten, die diese "Unterweltläufer" benötigen, um ein Ei vom See in die Zwergenstadt zu schaffen, am Ziel auch protokolliert und in einer Liste aufgenommen (was wäre Avalon nur ohne Listen - egal wie sinnvoll oder sinnlos sie tatsächlich sind).

Und vielleicht ist das Ei ja doch nicht so dumm...

Trägersklaven

Vor langer Zeit gab es mal einen Sklavenhändler, der in Corona seinen zwielichtigen Geschäften nachging - er verkaufte exxische Sklaven namens Traxxmir und Zlepsmir an Spieler und streifte dabei ein hübsches Sümmchen ein. Manche Spieler missbrauchten die Trägersklaven dazu, für sie zu kämpfen, was natürlich den Argwohn der Adligen hervorbrachte - bis eines Tages der Sklavenhändler verschwand (ob es ein Verließ für die vielen NPCs gibt, die die Adligen einfach "verschwinden" ließen?).

Bis heute halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der Sklavenhändler den dämonischen Klauen des Adels entkommen konnte und in der Yoldatfeste um Asyl gebeten hat, um dort mit neuen Sklaven weiterzumachen. Manchen von euch mag er auf der einen oder anderen Quest schon begegnet sein ;-)
Jedenfalls dürften diese Sklaven in der Handhabung jedoch nicht so pflegeleicht wie die dummen Exxen sein (ist ja auch klar: intelligente Lebewesen wehren sich normalerweise gegen Versklavung) und die ein oder andere Macke haben, die man beachten sollte, abgesehen davon, dass "toete goblin" in der Goblinburg mit dem Goblinsklaven im Schlepptau KEINE gute Idee ist...

Also, wer genug Zeit, Geld und Geduld entbehren kann, sollte die "neuen" Sklaven mal ausprobieren - ich denke die werden auch froh sein, nicht mehr in ihren stickigen Quartieren herumlungern zu müssen. ;-)

Landbüttel, stille Wächter über das Unbekannte

Sicherlich ist euch irgendwo in Avalon schon ein Landbüttel begegnet. Als Spieler weckt das natürlich die Neugier, die allerdings nie gestillt werden kann, weil kein Weg an den grummeligen Wächtern vorbeiführt.
Hinter diesen Landbüttel steckt immer ein Adliger, der entweder einen schwerwiegenden Fehler wegsperren will, oder ein neues Gebiet oder einen neuen Raum zwar schon eingefügt, aber noch nicht freigegeben hat. Sozusagen ein kleiner "Teaser", der nix zum Inhalt verrät (wer das aber gut fände, kann ja mal auf einen Landbüttel eine Idee dazu absetzen).

Leider gibt es aber auch einige Landbüttel, die schon seit einigen Jahren herumstehen, wie etwa jener in Miobaas im Rathaus, der das Standesamt vor der Heiratsfreudigkeit der Spieler schützen soll - oder in Alotria, wo ein Landbüttel den Zugang zum ersten Obergeschoss verteidigt (sofern man an dem Möchtegern-Landbüttel Baldur Omarka Ring im Raum davor vorbeikommt).
Andere Landbüttel stehen etwa an einigen Stellen in der Unterwelt, wie etwa in der Mine von Rilauven oder im Westen der Unterwelt in der Nähe der Zentauren herum - aber wer weiss, vielleicht schützen sie ja auch nur den Rest der Welt vor den Gefahren, die dort lauern?

Solltet ihr beiweilen an einem Landbüttel vorbeikommen - und drei Monate später steht der noch immer dort rum, setzt doch eine Fehlermeldung ab und erinnert den zuständigen Adligen damit daran, dass da noch etwas zu erledigen wäre - vielleicht gibt das den finalen Anstoß, um das Gebiet zu erschließen oder das Problem lösen zu können.

P.S.: Die Stadtbüttel haben nichts mit den Landbütteln zu tun. Sie anzugreifen resultiert in mehr als einem abschätzigen Kommentar ;-)